Pfarrei St. Anna

Katholische Kirche in Schwerin, Rehna und Gadebusch




St.Anna-Treff 21.05.2026 / Helena Pawlowna

Thema: Helena Pawlowna - Von St. Petersburg nach Ludwigslust

St. Anna-Treff Schwerin, 21. Mai 2026, 19:30 Uhr
Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin, 1. OG

Referent: Hans-Joachim Krenzke, Magdeburg

Nach dem Ableben von Katharina der Großen im Jahre 1796 wurde ihr Sohn, Paul I., zum Zaren gekrönt. Der Herrscher über das größte Reich auf Erden hatte zu diesem Zeitpunkt drei Söhne und sechs Töchter. Nach der Vermählung der Söhne wurde Ausschau gehalten nach geeigneten Kandidaten für die Töchter. Zu den Auserwählten gehörte Friedrich Ludwig, der Erbprinz von Mecklenburg-Schwerin.  Großfürstin Helena Pawlowna Romanowa, unterrichtet in Philosophie, Literatur, Musik und Tanz sowie in den Sprachen Deutsch, Italienisch, Fran-zösisch und Englisch, ging wenige Wochen vor ihrem 15. Geburtstag mit dem 21-jährigen Friedrich Ludwig den Bund der Ehe ein. Die Hochzeit fand am 12. Oktober 1799 in der Schlosskirche zu Gattschina statt. Der Zar segnete das Paar mit Reliquien des Malteser-Ordens. 

Im Diavortrag folgt den Orten, die auf dem Lebensweg von Helena Pawlowna wichtig waren. Da sind zu nennen: Schloss Gattschina, die Residenz von Zar Paul I., die Schlösser und Parkanlagen von Peterhof, Oranienbaum, Zarskoje Selo und die Sommerresidenz Pawlowsk. Die Bildreise führt weiter nach Sankt Petersburg mit Newski- sowie Smolnykloster, Winterpalais mit Eremitage und der Peter-und-Paul-Festung.

Bevor Helena und Friedrich Ludwig nach Ludwigslust aufbrachen, besichtigten sie die damalige Hauptstadt des Russischen Reiches und das sich kurz vor Vollendung befindliche Michaelschloss, welches sich Zar Paul I. zu seinem Schutz erbauen ließ.

 

Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin
Bildungsarbeit in katholischer Trägerschaft

 

  


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